Literatur - Hinweise


 


Buch Beate  Kortendiek

Mütterzentren

Selbsthilfeprojekte und Frauenöffentlichkeit

Studie über ambivalente Mutterschaft und alltägliche Lebensführung

Beate Kortendiek

Wissenschaftliche Reihe Bd. 119, 1999
295 Seiten, 21 cm, gebunden

ISBN: 3-89370-311-X

- KLEINE VERLAG -

21,90 € -- 39.50 sfr


Buch Die Rückkehr des Lebens in die Öffentlichkeit:

Zur Aktualität von Mütterzentren

 

Hrsg.: Sozialpädagog. Institut im SOS-Kinderdorf e.V.

272 Seiten. Kartoniert.
ISBN: 3-472-04026-2

- LUCHTERHAND (HERMANN)-

15,90 € - 30.00 sfr

 

buch: muetter im zentrum

Mütter im Zentrum - Mütterzentrum

Bilanz einer Selbsthilfebewegung

Hrsg. v. Monika Jaeckel, Hildegard Schooß und Hannelore Weskamp

Aktualisierte und erweiterte Neuauflage 1997

297 Seiten m. Abb., 21,5 cm, kartoniert 352 gr.

ISBN: 3-87966-376-9

JUVENTA, W. ; DJL, M

18,50 €

buch: wir kochen

Herausgegeben von: Stadt Duisburg,
Der Oberstadtdirektor Gleichstellungsstelle für FrauenfragenBeratungsstelle "Frau und Beruf

"Wir kochen schon lange..."

Mütterzentrum: Entwicklung, Konzept und Besucherinnen
am Beispiel des "Café` Mütterauflauf" in Duisburg

Ergebnisse der Begleitforschung

"

Verantwortlich für Inhalt und Recht auf Veröffentlichung
liegt bei den Autorinnen:

Marion Becker-Richter und
Beate Kortendiek

Duisburg im März 1994 (2. Auflage)

(zu beziehen /bei Übersendung von Briefmarken: 2.00 €
über das Mütterzentrum Duisburg)

Stiefmütterchen

Internet

Schardt Verlag, 2003
ISBN 3-89841-096-X
219 S. 21 cm. Kartoniert. 385gr.
ISBN: 3-89841-096-X
KNV-NR: 12 11 51 32

Preis: 14,90 Euro

Die Starken werden nicht getröstet -
Wege zur Eigenverantwortung

von Vera Etterich

Medienbilder bestimmen die Gesellschaft, Fremdbilder bestimmen das alltägliche Leben: Wo ist da noch Raum für den individuellen Menschen?

Vera Etterich stellt fest, wie schnell das eigene Ich in einem von Fremdbildern beeinflussten Mensch-Sein verloren gehen kann. Sie macht sich auf die Suche nach eben diesem Verlorenen, indem sie ihren Blick sowohl nach innen als auch nach außen richtet. Die Untersuchung der gesellschaftlichen Entwicklung und die Gegenüberstellung eigener persönlicher Bedürfnisse entwerfen ein Menschenbild, in dem das eigene keinen Platz zu haben scheint.

Entgegen aller Abbilder und Normvorstellungen kann nur der Mensch werden, der die Verantwortung auf sich nimmt, sich den rigiden Konventionen der Welt entgegenzustellen. Somit sind Vera Etterichs Untersuchungen und Erfahrungsberichte ein kritisches, schonungsloses, aber immer lebensbejahendes Plädoyer für ein Dasein in Eigenverantwortung und Selbstbestimmung. Es macht Verunsicherten Mut, treibt Zögernde an und lässt Verzweifelte hoffen.

Vera Etterich wurde 1959 in Essen geboren. Sie ist verheiratet und hat zwei Söhne aus erster Ehe. Ihre persönlichen Erfahrungen als Vollzeitmutter und Hausfrau führten dazu, dass sie sich intensiv mit der Thematik Verantwortung auseinandersetzte. Sie studierte psychologische, medzinische und feministische Literatur und führte intensive Gespräche mit anderen Menschen. Seit Oktober 2000 arbeitet sie als Lebensberaterin und Heilerin, mit dem Ziel, dass die Menschen ihr Leben in allen Lebenssituationen selbstbestimmt und eigenverantwortlich in die Hände nehmen können.

 

Stiefmütterchen

Böse Mutti - Gute Mutti!

von Helga Neudeck

"Als alleinerziehende Mutter hat die Autorin täglich neue Herausforderungen zu bewältigen: Sei es der unermüdliche Tatendrang ihres Sohnes, der sich plötzlich immens für die Buddelei in Blumentöpfen interessiert, ein weiterer Versuch der Jobsuche, oder die Gedanken an eine neue Beziehung.
In diesem ungewöhnlichen Roman schildert Helga Neudeck mit einer gehörigen Portion Witz, Selbstironie und Zynismus ihr alltägliches "Lebens- und Gefühlschaos", das sowohl amüsiert, aber durchaus auch nachdenklich stimmt. Der Erzählstil besticht durch seine Direktheit und die (für manche vielleicht zu) ehrliche Art. Meinen Glückwunsch an die Autorin, die den Anspruch hatte, sich NICHT in das sinnlos vollgestopfte Regal mit trockenen Erziehungs- und Lebensratgebern einzureihen. "

Neue Westfälische, 20.06.01
"Helga Neudeck schildert als Mutter eines 7-jährigen Sohnes, dass das Leben allein erziehender Eltern weit ab vom Idealbild der Familie stattfindet... Dass und wie Helga Neudeck den Spagat trotz aller Alleinverantwortung und finanzieller Sorgen bewältigt hat, erzählt das empfehlenswerte Buch."

Westfalenblatt, 21.06.01
"Biografie voller Zynismus... Mit einer gehörigen Portion Selbstironie schreibt die 45-Jährige über ihre vielseitigen Pflichten als allein erziehende Mutter in den ersten fünf Lebensjahren ihres Sohnes."

ISBN 3-9806883-3-X, 124 Seiten, Preis: 10,12 € (ca. DM 19,79)
Verlag: HOUSE OF THE POETS

 


Ulrike Horn: Freie Wahl für freie Mütter!

Beruf und Familie - alles zu seiner Zeit. Was Menschen bewegt.

2002. 191 S. 21,5 cm. Kartoniert. 283gr.
ISBN: 3-7831-2090-X, KNO-NR: 10 29 50 45
-KREUZ-VERLAG-

14.90 €

"Die Fakten sind bekannt: Kinder sind die Basis der Gesellschaft - wenn keine da sind, heißt das eben: Heute keine Arbeitsplätze für diejenigen, die mit Kindern ihr Geld verdienen, morgen fehlen diese Kinder als Arbeitnehmer und übermorgen als potente Beitragszahler.
Die Folge: Ohne Kinder ist kein Staat zu machen! Jedoch, Familienpolitik wird nicht im Interesse von Eltern gemacht, ihre Kosten und Investitionen zur Förderung des Humankapitals müssen sie selbst tragen. Dies ist nicht fair und in Wirklichkeit noch viel schlimmer: Wer zuhause seine eigenen Kinder erzieht, opfert seine finanzielle Unabhängigkeit, seinen guten Ruf als engagierter, intelligenter und ehrgeiziger junger Mensch und hat weder Aussicht auf einen problemlosen Wiedereinstieg noch auf eine solide Alterssicherung.

Ulrike Horn bleibt bei der Situationsbeschreibung nicht stehen, sie stellt sich mutig und engagiert der Ausgrenzung von Familienfrauen entgegen. Diese Ausgrenzung von (zeitweise nicht erwerbstätigen) Müttern kommt nicht zuletzt von den konservativen Alt-Feministinnen, die sich einfach nicht vorstellen können, dass es eine "emanzipierte Hausfrau" überhaupt geben könnte. Und Ulrike Horn findet Lösungen. Zuallererst beschreibt sie die selbstbewusste Mutter, die Grenzen zieht. Deren Auftreten bestimmt ihren Status. Sie selbst bestimmt, ob ihr Mann und ihre Kinder sie als Führungskraft oder als Haushaltshilfe wahrnehmen. Den Kritikerinnen des Erziehungsgehalts setzt die Autorin ernstzunehmende Argumente entgegen. Sie nimmt die derzeit gängigen Feminismusströmungen unter die Lupe und kommt als Ergebnis zu einem "integrativen Feminismus", der sich weder nur in Abgrenzung zum Mann definiert, noch sich dem Kult der ausschließlich weiblichen Sichtweise unterwirft, sondern die Lebensentwürfe von Frauen gleichwertig nebeneinander stehen lässt. Als Resümee des Buches stellt Ulrike Horn fest, wo Frauen stehen, nämlich in der Mehrheit des Wählervolkes und in der damit verbundenen gemeinsamen Verantwortung. Im "Mütter-Manifest" werden 10 politische Forderungen erhoben, um als Mütter und als Demokratinnen im Interesse unserer Kinder die wirtschaftliche, politische und gesellschaftliche Entwicklung zu beeinflussen"